Internet ein/aus
Ein neues, zentral betriebenes Linux-System ersetzt die veraltete «Internet ein/aus»-Lösung und ermöglicht es Lehrpersonen, den Internetzugang pro Schulzimmer per Web-GUI auf einfache Weise ein- und auszuschalten. Neben individuellen Logins unterstützt die Plattform URL-Whitelists inklusive wiederverwendbarer Template-Listen. Ergänzend lassen sich Zeitpläne definieren, um Sperrungen automatisch nach Stundenplan zu steuern.
Auftraggeber
Das zB. Zentrum Bildung ist die Wirtschaftsschule für Aus- und Weiterbildung in der Region Aargau Ost. An den Standorten Baden und Brugg bilden über 300 Lehrpersonen und Dozierende jährlich mehr als 3000 Lernende und Studierende in der Grund- und Weiterbildung mit viel Engagement und Freude aus.
Coach: Martin Howald, Co-Leiter IT
Aufgabenstellung
Als Berufsfachschule betreiben wir sieben Schulzimmer mit fix installierten Windows-PCs pro Platz. Für diese PCs können wir den Internetzugang über ein Web-GUI einschränken. Aktuell ist dies durch eine Linux-Shorewall-Lösung umgesetzt, die den gewünschten IPs den Zugang nur auf interne Ressourcen gewährt und das Internet sperrt. Die Lehrpersonen können über eine einfache Weboberfläche den Internetzugang sperren bzw. aktivieren.
Leider ist das System etwas in die Jahre gekommen:
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Das Web-GUI kann aufgrund einer veralteten Python-Version nicht mehr aktualisiert werden.
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Das System ist zwar sehr robust, es können jedoch nur IP-Adressen auf eine Whitelist gesetzt werden, nicht aber URLs.
Es soll ein neues System entwickelt werden, das es ermöglicht, in jedem Schulzimmer (Subnetz) den Internetzugang zu sperren. Über ein Web-GUI soll der Internetzugang vom Lehrerarbeitsplatz aus gesperrt bzw. wieder aktiviert werden können. Jede Lehrperson soll ihr eigenes Login haben. Die Lösung soll zentral auf einem Linux-Server laufen (z. B. Debian).
Zusätzlich soll es möglich sein:
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einzelne URLs zu whitelisten
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Whitelist-Templates (URL-Listen) zu speichern und wiederzuverwenden
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Zeitpläne für die Sperrung zu hinterlegen
